AOK Hessen unterstützt die Grundschule Bossental mit Riesen-Spielgerät

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Eine nigelnagelneue Kletterhütte ist nun Teil des Angebots der Grundschule Bossental für ihre 174 Schülerinnen und Schüler. Unter dem Motto „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“ hat Kirsten Bolte, Präventionsexpertin bei der AOK Hessen, die rund 18.000 Euro teure Hütte am 23.06.2017 feierlich an Schulleiterin Sabine Dickel übergeben. Mit dabei waren die Schulkinder mit Ihren Eltern. Zusammen wurde ein wunderschönes Sommerfest gefeiert.

Dass Freude an körperlicher Aktivität eine gute Sache ist, steht für Präventionsexperten schon lange fest. Bewegung ist für das gesunde Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen von elementarer Bedeutung, auch für die Aufnahmebereitschaft beim Lernen. Erst kürzlich brachte es der dritte deutsche Kinder- und Jugendsportbericht ans Licht: Der Nachwuchs treibt zu wenig Sport. Mit gravierenden Folgen wie Koordinationsstörungen, Haltungsschäden oder Übergewicht. Eine wichtige Empfehlung der Studienautoren lautet folgerichtig, dass Spiel und Sport in Kitas und Schulen noch stärker als bisher verankert werden müssen.

Begeisterte Kinder

„Umso besser also, dass wir mit Unterstützung durch die AOK Hessen dieses Riesen-Gerät aufstellen konnten“ sagt Sabine Dickel. Wir freuen uns, dass wir aufgrund unseres hohen Engagements diesen Preis für unser Projekt „Gesundes Essen aus dem Schulgarten“ gewonnen haben. Die Schule hat seit 2014 das Gesamtzertifikat „Schule und Gesundheit“. Für sie ist klar:  Die Hütte bietet neben einer Kletterwand, verschiedene Lauf- und Halteseilen, eine Kletterstange und auch ein großes Spinnennetz. Die Kinder und Jugendlichen jedenfalls waren begeistert.

Geld und Know-how

Kirsten Bolte ist Präventionsexpertin bei der AOK Hessen. Primärprävention bedeutet, die Gesundheit von Menschen möglichst lange zu erhalten.  „Es ist ganz besonders wichtig, bei Kindern und Jugendlichen anzufangen. Je früher, desto besser“, betont Bolte. Für sie ist die AOK-Initiative Gesunde Kinder – gesunde Zukunft deshalb ein besonders wichtiger Hebel: „Wir möchten nicht für die Behandlung von Krankheiten aufkommen, die im Grunde vermeidbar wären. Was wir möchten: Dass die Kinder und Jugendlichen in Hessen gesund aufwachsen und die Chance haben, ein gutes Leben zu leben. Deshalb investieren wir pro Jahr rund 10 Millionen Euro und viel Know-how in das Thema Gesundheitsförderung.“